wolfsgeheul.eu vom 20.02.2018

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Vor kurzem las ich irgendwo lediglich die Überschrift, daß die Firma Edeka die Produkte von Nestlé aus ihren Regalen verbannt habe.

Meine sofortige Reaktion war: Respekt, da legt sich endlich einmal ein Großer mit einem der ganz Großen an! Und es trifft auch absolut den Richtigen. Denn die Liste der selbstverschuldeten Rufschädigungen der dubiosen Konzernkrake ist lang und läßt einem teilweise speiübel werden. Uns Älteren ist noch gut in Erinnerung, wie Nestlé in den 70er und 80er Jahren massiv Baby-Trockennahrung in den Markt von Entwicklungsländern gedrückt hat, wohlwissend, daß die damit einhergehende Kampagne der Verführung zu frühem Abstillen schon grundsätzlich nicht zum Wohle der Säuglinge war und, schlimmer noch, weit gravierendere Gesundheitsgefahren für sie auslöste, weil zur Zubereitung der obendrein teuren Instantprodukte oft nur verschmutztes Wasser zur Verfügung stand. Und als hätte man aus alledem nichts gelernt, privatisiert die feine Firma aus der Schweiz heute in eben diesen erbarmungswürdigen Ländern das Wasser, um es sodann hoffnungslos überteuert an die dort Dürstenden zurückzuverkaufen, was zu nämlichen Effekten bei der großteils bitterarmen Bevölkerung führt.

Diesen gewissenlosen Gewinnmaximierern einmal zu zeigen, daß man nicht weiter bereit ist, ihr miserables Tun zu unterstützen, wäre eine Heldentat von Edeka gewesen. Die heutige FAZ-Lektüre allerdings hat mich desillusioniert. Unserem Supermarktriesen geht es lediglich darum, die Einkaufspreise zu drücken. So bleiben die Wirtschaftskriminellen unter sich! Schade!

„Wir lieben Lebensmittel“, so wirbt Edeka! „Die Menschen eher nicht so sehr“ müßte man wohl ergänzen!?

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

 

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wolfsgeheul.eu vom 19.02.2018

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Achtung, Katholikin Kommt!

Da sage einer, während des Interregnums passiere nichts! Dabei zeichnet sich eine entscheidende Wende am Horizont ab. Die konservative Putzfrau Gretel kommt nach Berlin, um den Augiasstall auszumisten. Weil an einer Frau an der Spitze zur Zeit offensichtlich nichts vorbeigeht, stellt Annegret Kramp-Karrenbauer die denkbar beste Wahl für die Tauber-Nachfolge als Generalsekretär der CDU dar. Sie hat nämlich nicht nur ausreichend ihr Können als Spitzenkraft bewiesen, sondern auch Humor. Und Kinder hat sie auch. Katholisch eben! Was wäre das für eine Wohltat nach über zwölf Jahren evangelischer, sprich sozialistischer Verkniffenheit unter der kinderlosen Merkel!

Nachdem die CDU-Vorsitzende über die Jahre alle halbwegs guten Männer wegbeißen konnte, weil die Herren der Schöpfung gegen sie eben nicht gut genug waren, erkennt sie nun am Ende ihres Höhenfluges wenigstens die Zeichen der Zeit und wählt dankenswerterweise die Stärkste und eben keine Gruß-Gretel. AKK wird entsprechend sicherlich nicht den dummen August geben.

Was jetzt auch immer kommt, mit dieser Weichenstellung ist mir um die CDU nicht mehr so bange. Die SPD dagegen braucht dringend eine Auszeit. Da die Grünen sich in optimistisch stimmender Besetzung bereits neu aufgestellt haben, fehlt nur noch die FDP, die aber mit Lambsdorff einen seriösen Nachfolger für den verbrannten Lindner hätte.

Jetzt braucht es nur noch – die SPD-Mitglieder werden es schon richten – Neuwahlen, damit Jamaika unter einer Kanzlerin Kramp-Karrenbauer endlich eine zweite Chance bekommt.

Glück auf!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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