wolfsgeheul.eu vom 30.11.2017

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„Der große van der Bellen!“

Das ist nicht der Titel eines neuen Mehrteilers von Regisseur Wedel, der demnächst vom ZDF ausgestrahlt wird. Vielmehr geht es um den grünen Bundespräsidenten unserer österreichischen Nachbarn. Mit Jahrgang 44 eines der vielen, in unseren westlichen Gesellschaften zunehmend in der Mehrheit befindlichen Auslaufmodelle!

„ein irritierender junger Mann, der kaum Alkohol trinkt, nicht raucht und auch keinen Kaffee trinkt“, so beschreibt er den mutmaßlich zukünftigen Bundeskanzler Kurz. Damit dürfte er die überwiegende Ansicht der älteren Generation vertreten, die immer noch in einem Weltbild lebt, in dem man von der Jugend einen unseriösen, sprich ausschweifenden Lebenswandel erwartet. Das klingt doch auch logisch. Denn welche Entwicklungsphase eignet sich besser als diese, um herumzuexperimentieren und die Risiken beseite lassend den Genuß über die Vernunft zu stellen!? Deshalb bringt man der nicht selten gänzlich anders tickenden Nachfolgegeneration eine gesunde Skepsis entgegen, weil einem dieses Anderssein irgenwie widernatürlich vorkommt. Alt und gesittet zu werden, sollte dem Alter vorbehalten bleiben, in dem es zum Teil sogar unfreiwillig geschehen muß, weil man es nicht mehr verträgt oder um das Leben – so gewollt – zu verlängern.

Ist es nicht wunderbar, einen obersten Repräsentanten zu haben, der kein Blatt vor den Mund nimmt und irgendwie jung geblieben ist!? „Tu felix austria ……….“! Mag es auch noch so altmodisch sein, ich teile jedenfalls Bellmanns Ansatz.

Und Dr. Dieter Wedel verfilmt demnächst vielleicht „Der kleine Kurz“. Ein langweiliger Stoff zwar, aber ein zeitgemäßer!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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wolfsgeheul.eu vom 13.06.2017

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„Jeder Nazi ist ein Hurensohn.“!

Das Volk hat gesprochen, und das schlauer und mutiger als man es wohl gedacht hätte. Damit hat es sich durchaus vorbildhaft verhalten.

Was ist geschehen? Beim „Bierkönig“ in El Arenal auf Mallorca singt vor ein paar Tagen eine 40-jährige Friseuse mit Pornostarvergangenheit namens Mia Julia Brückner inmitten der tobenden Partygemeinde, als auf der Empore circa fünfzehn Neonazis eine Reichskriegsflagge enthüllen. Die blonde Stimmungsnudel unterbricht augenblicklich ihren Auftritt und fordert die ganzkörpertätowierten Dumpfbacken in derben Worten unmißverständlich auf, die Fahne sofort einzuholen. Rund zwanzig Minuten dauert es, bis die Security die Gruppe aus dem Laden bugsiert hat. Währenddessen erschallen fast durchgehend kollektive Sprechchöre mit dem eingangs zitierten Satz oder einfache „Nazis raus!“-Rufe( Link mit Video: http://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_81417064/neonazi-eklat-bei-ballermann-sause-von-mia-julia-brueckner.html ).

Nun dürfte ich nicht gänzlich falsch liegen, wenn ich vermute, daß der IQ beim angestammten Publikum auf der mallorquinischen Amüsiermeile eher unterdurchschnittlich ausgeprägt ist. Zusätzlich ist der Großteil zu fast jeder Tageszeit nicht unmaßgeblich alkoholisiert. Und genau diese eher tumbe Menschenmasse, mit der man nicht viel zu tun haben möchte und mit der man praktisch nichts gemein hat, äußert geschlossen und massiv, ohne zu zögern, ihre Meinung. Respekt! Das wünschte man sich auch in anderen Bereichen, etwa im Fußballstadion oder auf öffentlichen Plätzen, wenn Neonazis unverhohlen Präsenz zeigen.

Vielleicht ist das Volk doch nicht so doof, wie man gemeinhin glaubt. Und es reagiert spontan besser und klarer als ein Großteil der bürgerlichen Mitte, die eher zum Schweigen neigt. Vorgefaßte Meinungen müssen hin und wieder überdacht werden. Dieses Ereignis vom Ballermann gibt mir dazu Anlaß.

Wie singt Frau Brückner? „Du bist der geilste Ort der Welt“! Es gibt eben auch positive Bewegungen, die aus einer Bierschwemme hervorgehen können.

„Jeder Nazi ist ein Hurensohn.“!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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