wolfsgeheul.eu vom 06.01.2016

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Auch wenn immer noch nicht alle Fakten zu den Silvesterereignissen in Köln vorliegen, macht sich eine Bemerkung hierzu notwendig.

Daß Männer – und im übrigen im Rahmen der Gleichberechtigung auch vice versa – hübschen Frauen hinterherschauen oder sogar einen anerkennenden Pfiff wagen, ist nicht neu, wobei letzteres vielleicht etwas aus der Mode gekommen ist. Im weitesten Sinne sind das harmlose, aus der Distanz getätigte Ehrbezeugungen, die von selbstbewußten Frauen auch als solche verstanden werden. Daß darin heute zum Teil schon eine sexuelle Belästigung gesehen wird, ist lächerlich. Zwischen Männlein und Weiblein wird immer irgendwie interagiert werden, die Lock- und Botenstoffe sowie Schlüsselreize bedingen und bewirken es. Das ganze ist natürlicher Ausfluß des Fortpflanzungstriebes und erhält – so zumindest theoretisch – die Art. Bei der Wahl der Mittel des Umeinanderwerbens spielen der Charakter, die Stufe der Zivilisiertheit, die Bildung, die Sonne und der Grad an Enthemmtheit, z. B. durch Drogen wie Alkohol, eine entscheidende Rolle. Das heißt letztlich, daß in allen Schichten alles vertreten ist. Nun mag es sein, daß sprachlich Minderbemittelte, wie 3-er BMW-Fahrer, im Nachteil sind und zu plumperem Vorgehen neigen. Auch das läßt sich aber nicht generalisieren. Man muß nur an wunderbare Auslandsromanzen aus der Jugendzeit denken, bei denen die verbale Verständigung mangels Sprachkenntnissen eine untergeordnete oder gar keine Rolle spielte. All‘ das ist bekannt, und jeder muß lernen, die Lage korrekt einzuschätzen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und Verhaltensweisen abzuleiten. Grenzübertritte sind weiterhin die Ausnahme, können aber leider in jedem Umfeld vorkommen. Tatsache war und ist jedoch in diesem Zusammenhange, daß trotz Gleichberechtigung in der überwiegenden Zahl der Fälle der Mann die übergriffige Rolle einnimmt. Das ist zwar animalisch erklärbar, aber für eine zivilisierte Gesellschaft nicht hinzunehmen. Deshalb ist es richtig, daß der Gesetzgeber solches Verhalten unter Strafe stellt, wobei an dieser Stelle dahinstehen kann, daß in der allgemeinen Hysterie hier in der Auslegung dessen, was nicht mehr duldbar ist, teilweise zu weit gegangen wird. Aber selbst die besten Gesetze können Taten nicht verhindern.

Um Ungemach aus dem Weg zu gehen, kann und muß man auch in gewissem Maße vorbeugen. Massenansammlungen sind per se geeignet, potentiellen Tätern Vorschub zu leisten, weil in ihnen große Anonymität herrscht und eine flächendeckende Überwachung schwierig bis unmöglich sich darstellt, Tätern sich also dort eine gute Chance bietet, unerkannt zu bleiben. Sie deshalb grundsätzlich zu meiden, kann nicht die Lösung sein. Aber es gibt bekanntermaßen gefährlichere und weniger gefährliche Orte. Der Vergnügungssuchende hat demnach zumeist die Wahl hinsichtlich des Risikogrades, den er einzugehen bereit ist. Auch dürfte es unbestreitbar sein, daß der Einzelne einer höheren Gefahr unterliegt, weshalb es immer angeraten ist, den Schutz einer Gruppe zu suchen. Und sich von zwielichtigen Gegenden und Gestalten fernzuhalten, sie zu umgehen, ihnen auszuweichen ist eine Binsenweisheit, wenn es um Selbstschutz geht. Denn der Staat und seine Sicherheitsorgane können nicht überall sein und niemals umfassende Gefahrenfreiheit garantieren. Nicht mehr und nicht weniger hat die Kölner Oberbürgermeisterin, die selbst Opfer einer unvorhersehbaren Tat geworden ist und weiß, wovon sie spricht, sinngemäß gesagt und zum Beispiel mit „Armlänge Abstand“ gemeint. Daß man jetzt schon wieder verbal über sie herfällt, zeigt, wie beschränkt der Mensch denkt und Facebook seine unsinnigen Gedanken lenkt.

Das alles aber scheint nach jetzigem Stand mit der Causa in Köln fast garnichts zu tun zu haben. Soweit bekannt, sind überwiegend die Opfer beraubt worden respektive es wurden Raubversuche unternommen. Die „Anmache“, das schlechte, plumpe Benehmen waren also vornehmlich Mittel zum Zweck. Alle Diskussionen über ein falsches Frauenbild von Migranten und/oder Einwanderern bzw. Asylanten scheinen dementsprechend an dieser Stelle weitestgehend am Thema vorbeizugehen. Hier waren Einzelpersonen oder Gangs unabhängig voneinander oder konzertiert auf Raubzug. Die Massierung des Auftretens sowie die Zahl der Taten stellen allerdings tatsächlich eine neue Dimension dar. Das gilt es, zu realisieren und zukünftig zu verhindern. Darauf muß sich die Polizei in Zukunft einrichten und Maßnahmen ersinnen, dem einen Riegel vorzuschieben. Gerade weil dieser Vorfall in diesem Ausmaße neu war, ist es eine umso größere Unverschämtheit, daß der oberste Dienstherr, Bundesinnenmisterchen Lothar de Maizière, dessen eigene politische Tätigkeit mit Fehlern gepflastert ist, über die Kölner Polizei herfällt. Es zeigt erneut, was für ein Charakterschwein er ist. Der Staat muß sich wieder Respekt verschaffen. Der unterbezahlte und offensichtlich zu oft allein gelassene Polizist, dessen Uniform erstaunlicher- und traurigerweise nicht mehr automatisch eine überwiegende Unangreifbarkeit garantiert, auf der Straße stellt dabei das kleinste Glied in der Kette dar. Er ist auf Rückendeckung dringend angewiesen. Insofern braucht es respektable Vorgesetzte und nicht solche widerlich feigen Angstbeißer wie de Maizière. Hoffentlich hält der bisher augenscheinlich untadelige Kölner Polizeipräsident, dessen Rücktritt natürlich bereits gefordert wird, durch. Stattdessen gilt die bekannte Kaufhaus-Durchsage: „Die Eltern des kleinen Lothar möchten ihren Sohn bitte (endlich!) im Kinderparadies abholen.“.

Abschließend noch ein Wort zu all‘ denen – natürlich wieder inklusive Merkel -, die nun ein hartes Durchgreifen der Justiz fordern. Erstens brauchen Ermittlungen Zeit. Und zweitens können Tatverdächtige nur dann verurteilt werden, wenn sie dingfest zu machen sind und ihnen die Tat nachgewiesen werden kann. Das bedeutet selbstredend auch, daß es den Polizisten vor Ort besser gelingen muß, die Fakten stante pede zu sichern, was wohl nur mit stärkerer Präsenz möglich sein wird. Sodann gilt der vorgegebene Strafrahmen und eine unabhängige Entscheidung des Gerichts. So war es, und so wird es sein. Da braucht es keine zusätzlichen Forderungen von politischer Seite.

Zunehmend hat man den Eindruck, als benötigte unser unfähiger politischer Populismus-Kindergarten dringend einmal Nachhilfe in Staats- und Rechtskunde, von den Defiziten beim Anstand einmal ganz zu schweigen! Setzen, sechs!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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wolfsgeheul.eu vom 14.12.2015

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Klimagipfel!

Erderwärmung, das mag ja alles sein! Aber noch hat mir keiner schlüssig nachgewiesen, daß hier einzig der Mensch zum einen die Schuld trägt und für die Zukunft alleinig das Heft des Handelns in der Hand hält. Zweifellos bleibt der beklagenswerte und teilweise vermeidbare Raubbau, den wir seit Jahrzehnten an Mutter Erde treiben, nicht ohne negative Folgen. Aber welchen Einfluß haben die großen Zeitenläufe, was steckt im Programm des Blauen Planeten?

Ein Hauptszenario ist das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher und der daraus resultierende Anstieg des Meeresspiegels. Richtige Fakten gibt es keine! Und die Prognose der Wissenschaft liegt bei rund einem Meter bis 2100 und das Earth Institute der Columbia University in New York befürchtet sogar, daß bis dahin auch 1,8m möglich sind.

Mit Verlaub, aber für unsere Breiten bedeutet das „nur“, daß Holland gut zur Hälfte im Meer versinkt. Wesentliche Flächen davon sind dem Meer künstlich abgetrotzt. Ein grandioses Menschenwerk! Aber nicht alles Menschengeschaffene ist eben dauerhaft von Erfolg gekrönt und von Bestand.

Unter folgendem Link “ http://www.welt.de/wissenschaft/article125444768/Wie-der-Klimawandel-das-Weltkulturerbe-bedroht.html “ findet sich eine geniale interaktive Karte, in der man alle Szenarien bis 60m Anstieg durchspielen kann. In Aachen hätten wir selbst dann keine nassen Füße und gleichzeitig den unschätzbaren Vorteil, bereits in Heinsberg – den Ort braucht eh kein Mensch – am Meer zu sein. Traurig wäre das Verschwinden von großen Teilen von Maastricht, und als Düsseldorfer könnte ich den Totalverlust nur dadurch nahezu verschmerzen, daß auch Köln unter Wasser steht, wahrscheinlich und hoffentlich aber wenigstens mit noch herausragenden Dom-Spitzen.

Wir reden jedoch für die nächsten acht Jahrzehnte von nicht einmal zwei Metern, so daß noch 58m „Luft“ bleiben für weitere Jahrtausende.

Mir liegt es fern, den Klimawandel kleinzureden, aber wie so oft, scheint der Mensch dazu zu neigen, sich in etwas hineinzusteigern, was eventuell weder vordringlich ist noch von ihm maßgeblich beeinflußt werden kann, und darüber die viel drängenderen Probleme zu vergessen oder wenigstens zu vernachlässigen.

Also, ran an den Weltfrieden und die Beseitigung des Hungers und der Unfreiheit; und vorher bzw. gleichzeitig mal im eigenen Land für Ordnung sorgen! Der Rest wird sich dann zeigen, von selbst ergeben und/oder in gemeinsamer Kraftanstrengung viel leichter von der Hand gehen.

Für die Aktualität bleibt, daß die weiße Weihnacht wohl in weite Ferne rückt! Aber auch das scheint unproblematisch. Jerusalem hat im Dezember am Tage maximal 14 und in der Nacht rund 5 Grad. Unterstellt, daß das Wetter vor mehr als zweitausend Jahren nicht gravierend anders war, hat Jesus zu seiner Geburt in Bethlehem definitiv keine Schneelandschaft erblickt. Also feiern wir seine Geburt doch ruhig auch einmal klimatisch authentisch nach.

Leise rieselt der Sand!

Wider die falsche Prioritätensetzung und für mehr Demut, wobei die Betonung auf Mut liegt!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

 

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