wolfsgeheul.eu vom 21.06.2018

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„Das birgt Gefahren, die Ronaldo gerne nutzen möchte.“.

Hab Acht! Es ist fünf vor ex.

Selbst wenn ich zugeben muß, aus eher unerfindlichen Gründen bis heute mit Frauen als Reportern im Männerfußball zu fremdeln, kann ich die Güllewelle, die sich über Claudia Neumann ergießt, nicht nachvollziehen. Denn unbestritten ist sie, wie das Eingangszitat bereits eindrücklich zeigt, keinen Deut – die Claudia sagt im übrigen „Deu“(sic!) – schlechter als ihre männlichen Kollegen. Das stellt jedoch nicht im geringsten eine positive Feststellung dar.

Im Spiel Portugals gegen die Iraner standen für sie die persischen Verteidiger doch tatsächlich in „Halbachtstellung“(sic!).

Wer hat nur an der Uhr gedreht!? Die Zeit ist jedenfalls reif, die amtierenden Fußballkommentatoren geschlossen vom Hof zu jagen. Sie tragen nämlich massiv zur Volksverdummung bei. Diesen Vorgang nennt – Zitat aus demselben Spiel – Frau Neumann übrigens eine „Personalroschade“(sic!).

Die Zeiger für einen Austausch stehen in Fünfvorzwölfstellung.

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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wolfsgeheul.eu vom 10.04.2018

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Es stellt eine spezielle Tragik des Mannes dar, daß sich bei ihm mit zunehmendem Alter Begehren und Vermögen diametral entwickeln. Das zieht bei manchem eine verstärkte Neigung zur Schlüpfrigkeit nach sich. Verbalerotik statt Vollzug heißt dann oft das Motto. Jeder kennt dieses Phänomen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld.

Nur, muß sich diese leicht unangenehme und überwiegend peinliche Tendenz auch in seriösen Medien austoben!?

„Den steckt man überall hinein“ titelt heute die FAZ in ihrem Technik und Motor-Teil, um einen Universaladapter vorzustellen. Verrät sich hier der journalistische Warenbeurteiler, der nicht selten für die Gewinnung seines Wohlwollens auch horizontale Diensleistungen mit ähnlichen Tätigkeiten von den jeweiligen Produzenten geboten bekommt? Wohl nicht! Die uninspirierten SUV-Liebhaber sind eher von dieser oben beschriebenen virtuellen Spitzgiebelkrankheit befallen. Das lockert aber leider ihre überwiegende Langweiligkeit nicht auf. Vielmehr stellen sie eine Schande für die sonst einzigartige und durchaus häufig herausragende Überschriftenspielerei der Frankfurter dar. Die Technikredaktion braucht einen Geist im alten Stil und nicht geistlose Männer mit alterndem Stiel.

Auf derselben Seite setzen sie ebenfalls in der aktuellen Ausgabe übrigens noch einen drauf. „Kleine Kamera, dickes Rohr“ lautet ein anderer Titel. Es wundert einen irgendwie nicht, daß die Herren da große Augen bekommen, wenn sie nur einen kleinen Computer-Adapter in irgendeiner Körperöffnung stecken haben. Wohl bekomm’s!

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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