wolfsgeheul.eu vom 02.01.2018

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Traurige Silvesternacht! „Nach Polizeiangaben gab es in deutschen Großstädten vereinzelt sexuelle Übergriffe auf Frauen.“ schreibt die heutige FAZ auf ihrer Titelseite. Man liest quasi automatisch das „nur“ mit.

Was fällt diesen alleinreisenden jungen männlichen Migranten-Arschlöchern eigentlich ein, ihre vor zwei Jahren in Köln so erfolgreich begründete patriarchalische Tradition nicht fortzusetzen!? Die bittere Enttäuschung in Presse, Funk und Fernsehen ist geradezu mit Händen greifbar. Dabei waren die Sondersendungen und -seiten schon vorbereitet, die unbekannten aber kundigen Experten schon gebucht. Und dann verhalten die genetisch und religiös bedingt potentiellen Übergreifer sich praktisch völlig friedlich! Damit stellen sie nicht nur eine Schande für die gesamte Machismo-Zunft dar, sondern bringen obendrein eine ganze Berufsgruppe um ihren Spaß. Worüber soll ein Journalist in diesen Tagen vor den Sondierungen denn sonst berichten!? Die wenigen Krawalle und Böllerverletzungen locken doch keinen Leser hinter dem Ofen hervor.

So merkt man bereits am Anfang des Jahres, daß eben auf nichts mehr Verlaß ist. Die Welt wird immer unberechenbarer. Das kann ja heiter werden.

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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wolfsgeheul.eu vom 28.12.2017

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Gute Hooligans – Schlechte Hooligans!

Die Fan-Ultras von Eintracht Frankfurt sind als die härtesten der Szene bekannt. Gleichzeitig haben sie in diesem Jahr den Fair-Play-Preis verliehen bekommen. Und entgegen aller Vorurteile sind sie nicht rechts, sondern bekriegen sich mit den Kollegen der Rechtsradikalen-Fraktion. Da werden zum Beispiel in Magdeburg die Kontrahenten mit „Nazi-Schweine“-Rufen bedacht. Genauso befindet man sich im Kampf mit den für ihre Rechtslastigkeit besonders berüchtigten Dortmunder Fans. Diese Grundhaltung widerspiegelt sich auch in der Zusammensetzung der hessischen Gruppierung, die konsequenterweise kein Problem damit hat, einen gehörigen Anteil von Migranten in ihren Reihen zu haben.

Sind sie deshalb ein Vorbild und besser als die anderen? Das scheint jedenfalls der amtierende Eintracht-Präsident, Peter Fischer, zu meinen, der auf einer Vereinsversammlung mit der Ankündigung Aufmerksamkeit erregt hat, zukünftig keine AfD-Wähler als Mitglieder akzeptieren zu wollen. Wie wohlfeil! Die Wahlen sind und bleiben geheim. Insofern muß sich niemand zu seiner Stimmabgabe äußern. Wenn überhaupt, könnte man also wohl nur über die Frage nach dem Parteibuch zu einem verbindlichen Ausschlußkriterium „AfD“ gelangen.

Aber was soll der Versuch, Menschen auszugrenzen, die einer – ob einem das nun gefällt oder nicht – nicht verbotenen Partei nahestehen!? Und ist nicht gerade das Einende des Fußballs ein Alleinstellungsmerkmal, weil über alle Grenzen hinweg die Liebe zum Sport und zum Lieblingsverein für ein paar Stunden im Stadion gepflegt wird, was durchaus auch zur Verständigung beitragen kann?

Trotzdem hat der Vorstoß etwas reizvolles, weil er den gerade im Fußball besonders gern öffentlich ausgelebten und gezeigten rechten Tendenzen etwas entgegensetzt. Ob man damit allerdings dem Vordringen extremistischer Strömungen auf diese Weise wirksam begegnen kann, bleibt auch und gerade wegen der Einseitigkeit äußerst zweifelhaft.

Deshalb wäre es mein Wunsch, daß alle Vereinsverantwortlichen einmal klar Position beziehen und sich den Auftritt von gewaltbereiten Extremisten jedweder Couleur in ihren Arenen verbitten, statt ihnen Woche für Woche eine Bühne zu bieten. Aber das getraut man sich wohl eher nicht. Denn die Vereine sind Unternehmen und auf ihre zahlenden Unterstützer, deren Choreographien so schöne Bilder hervorbringen und die Stimmung anheizen, angewiesen. Geld verdirbt eben den Charakter und macht es schwer, wirklich konsequent zu sein. Schade, denn eigentlich geht es doch nur um den Sport, oder!?

Gleichwohl lautet meine Forderung: Keine Hools! Dann fühlte ich mich bedeutend wohler.

Gute Nacht!

Ihr/Euer Wolf

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